Die ehrliche Antwort: Es kommt auf die Aufgabe an

Eine Website ist nicht automatisch teuer, weil sie viele Unterseiten hat. Sie wird teuer, wenn sie Entscheidungen abnehmen soll: Positionierung, Texte, Struktur, Technik, Ladezeit, Suchmaschinen, Formulare, Datenschutz und später Pflege. Genau diese Arbeit entscheidet aber, ob aus einer digitalen Visitenkarte ein Akquise-Werkzeug wird.

Für eine kompakte Firmenwebsite mit Startseite, Leistungsseiten, Über-uns-Seite, Kontakt und sauberem SEO-Fundament ist ein realistischer Rahmen meist 2.500 bis 7.000 Euro. Eine einzelne Landingpage liegt darunter. Shops, Portale, Terminbuchungen oder Schnittstellen liegen darüber, weil sie Prozesse abbilden und nicht nur Inhalte zeigen.

Was den Preis wirklich verändert

Der größte Hebel ist selten das Design allein. Entscheidend ist, wie viel Vorarbeit geklärt werden muss: Gibt es bereits Logo, Fotos, Texte und eine klare Positionierung? Oder muss die Website zuerst herausarbeiten, warum Kunden euch wählen sollen?

Technik spielt ebenfalls hinein. Eine schlanke Astro-Seite ist schnell, wartbar und sicher. Ein CMS lohnt sich, wenn Inhalte regelmäßig von mehreren Menschen gepflegt werden. Für viele kleine Unternehmen reicht aber eine statische Website mit gezielten Änderungsroutinen völlig aus.

Wo ihr sparen könnt

Sparen sollte man nicht an Struktur, mobiler Nutzbarkeit oder Ladezeit. Sparen kann man am Startumfang: lieber fünf starke Seiten veröffentlichen als zwölf halbfertige. Auch Fotos können phasenweise verbessert werden, solange die ersten Bilder echt und glaubwürdig sind.

Der beste Kostenfilter ist eine klare Frage: Welche Entscheidung soll diese Seite beim Besucher auslösen? Alles, was darauf einzahlt, bleibt. Alles andere kommt später.

Wann laufende Betreuung sinnvoll ist

Nach dem Launch braucht nicht jedes Unternehmen ein großes Wartungspaket. Sinnvoll ist laufende Betreuung, wenn Inhalte regelmäßig aktualisiert werden, SEO ausgebaut wird oder Kampagnen auf Landingpages laufen. Dann wird die Website vom Projekt zum System: messen, lernen, verbessern.