Erst Ziel, dann Design
Ein Relaunch beginnt nicht mit Farben. Er beginnt mit der Frage, was die Website leisten soll: mehr Anfragen, bessere Bewerbungen, weniger Erklärungsaufwand, klareres Angebot oder stärkere lokale Sichtbarkeit.
Wenn dieses Ziel fehlt, wird der Relaunch schnell zur Geschmacksdiskussion. Mit Ziel wird jede Entscheidung einfacher: Welche Seiten brauchen wir? Welche Inhalte bleiben? Welche Kontaktwege sind wichtig?
Bestehende Rankings schützen
Viele Unternehmen verlieren beim Relaunch Sichtbarkeit, weil alte URLs verschwinden. Deshalb gehört eine URL-Liste an den Anfang: Welche Seiten existieren, welche ranken, welche bekommen Backlinks, welche werden weitergeleitet?
Jede wichtige alte URL braucht ein neues Ziel. Dazu kommen neue Titel, Meta Descriptions, saubere Überschriften und ein Test, ob die Seite mobil schnell lädt.
Inhalte nicht erst am Ende schreiben
Texte sind keine Dekoration. Sie bestimmen Struktur, Nutzenversprechen und Suchbegriffe. Wer Texte erst kurz vor Launch schreibt, baut oft schöne Platzhalter statt überzeugender Seiten.
Besser: erst Seitenstruktur und Kernbotschaften klären, dann Design und Umsetzung daran ausrichten. Fotos, Belege und FAQs sollten früh gesammelt werden.
Nach dem Launch messen
Ein Relaunch ist nicht fertig, wenn die Seite online ist. Danach müssen Search Console, Analytics, Kontaktformulare, Anrufklicks und Weiterleitungen geprüft werden. Die ersten Wochen zeigen, ob Nutzer finden, was sie brauchen.
Eine gute Relaunch-Checkliste endet deshalb mit Betreuung: Fehler beobachten, Inhalte nachschärfen, Suchanfragen auswerten und die nächsten Seiten planen.