KI-Assistenten schreiben Texte, fassen Informationen zusammen und beantworten Fragen. Bisher musstest du die Ergebnisse meist selbst in andere Programme kopieren. Das Model Context Protocol, kurz MCP, ändert das.
Was ist MCP?
MCP ist ein offener Standard, über den KI-Anwendungen mit anderen Programmen und Daten arbeiten können. Ein Programm stellt dafür einen sogenannten MCP-Server bereit. Kompatible KI-Apps können dann dessen Funktionen nutzen, etwa Inhalte abrufen oder Entwürfe anlegen.
Was bedeutet das für Social Media?
Mit einer MCP-Verbindung kannst du deinem KI-Assistenten Aufgaben in normaler Sprache geben, zum Beispiel:
- „Lege für nächste Woche drei LinkedIn-Entwürfe zu unserem neuen Angebot an.“
- „Welche Beiträge sind für Freitag geplant?“
- „Formuliere den Entwurf für Dienstag kürzer.“
Der Assistent arbeitet dabei direkt im verbundenen Programm, statt dir nur Text zum Kopieren zu liefern.
Behalte die Kontrolle
- Erst Entwürfe: Lass den Assistenten Entwürfe anlegen und prüfe sie, bevor etwas veröffentlicht wird.
- Freigaben nutzen: Bestehende Freigaberegeln gelten auch für Inhalte, die über eine KI-Verbindung entstehen.
- Zugänge verwalten: Verbinde nur Apps, denen du vertraust, und entferne Verbindungen, die du nicht mehr brauchst.
Welche Apps unterstützen MCP?
Die Unterstützung wächst stetig. Dazu gehören unter anderem Claude und ChatGPT sowie Entwicklerwerkzeuge wie Cursor. Welche Funktionen genau verfügbar sind, hängt von der jeweiligen App ab.